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Finanzkrise erreicht Nürnberger Bauvorhaben

Dienstag, 27. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 27.1.09 - Zitatanfang:
Die Finanzkrise hat jetzt doch ein erstes «Hotelopfer» in Nürnberg gefunden: Die NürnbergMesse wird in den nächsten Jahren ihren geplanten, markanten Hotelturm neben der Frankenhalle nicht bauen. Immobilienentwickler Gerd Schmelzer sieht sich dagegen bei seinen Hotelplänen für die Grundig-Türme im Plan.

Schmelzer sollte ursprünglich auch für die NürnbergMesse einen Hotelbetreiber finden. Doch das wurde inzwischen angesichts des konjunkturellen Abschwungs für lange Zeit verschoben. «Ein architektonisch markanter und repräsentativer Hotelbau lässt sich angesichts der Kosten derzeit auf dem Markt nicht durchsetzen», stellt Schmelzer fest. In Absprache mit der Messe-Leitung wurde das Vorhaben deshalb für die nächsten Jahre auf Eis gelegt.
[...]
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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

NürnbergMesse setzt ehrgeizige Wachstumsziele

Freitag, 16. Januar 2009

Pressemitteilung der NürnbergMesse am 15.1.2009 (Auszug):

2020: Nürnberg fünftgrößter Messe- und Kongressplatz
„Hunderttausende von Besuchern und zehntausende von Ausstellern werden jährlich zu Botschaftern Nürnbergs und der Metropolregion“, stellt Söder zufrieden fest. Der Aufsichtsratsvorsitzende legt die Messlatte gleich noch höher: Bis zum Jahr 2020 soll Nürnberg der fünftgrößte Messe- und Kongressplatz Deutschlands werden. Seit über zehn Jahren behauptet Nürnberg hartnäckig Platz sieben im Ranking – nach Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München, Berlin und Köln, deutlich vor Stuttgart, Leipzig und Essen. Ohne Investitionen in Programm und Gelände wird dieses ehrgeizige Wachstumsziel jedoch nicht erreichbar sein. Söder kündigte deshalb gleichzeitig strategische Investitionen in Höhe von rund 300 Millionen Euro bis 2020 an. Diese sollen zu gleichen Teilen für den Kauf von Messen und Messeveranstaltern im In- und Ausland und zum qualitativen Ausbau des Messe- und Kongresszentrums Nürnberg verwendet werden.

NürnbergMesse hält an Ausbaumaßnahmen fest

Als wichtiges Signal in einer schwierigen Zeit bezeichnete Söder den Neubau des Bereichs Mitte im Messe- und Kongresszentrum Nürnberg, der in wenigen Wochen startet. Bis zum Herbst 2010 entsteht ein vollkommen neuer Eingangs-, Service- und Kongressbereich. Die spektakuläre Architektur mit einem 8.000 m2 großen Lammellendach, das auch den Vorplatz überspannt und ein neues, lichtes, großzügiges Eingangsgebäude mit 4.400 m2 bilden ein adäquates Entree für die internationalen Fachmessen und Kongresse. „Hier entsteht die neue Visitenkarte der NürnbergMesse“, so Diederichs. Der Neubau wurde notwendig, weil der alte Bereich Mitte den wachsenden Anforderungen an Besucherregistrierung, moderne Kongresskapazitäten und ausreichende Gastronomie- und Servicezonen nicht mehr gerecht wird, stammt er doch noch aus der ersten Bauphase des Geländes Anfang der 70er Jahre. Insgesamt wird die NürnbergMesse in den Jahren 2009 und 2010 über 55 Millionen Euro in das Messe- und Kongresszentrum Nürnberg investieren.