Archiv für die Kategorie ‘Zeitungsartikel’

Deutscher Hof ist bauhistorisch wertvoll

Sonntag, 01. Februar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 31.1.09 - Zitatanfang:
Inge Lauterbach, Vorsitzende der Altstadtfreunde, und Herbert May, Stadtheimatpfleger, zeigten sich gestern entsetzt darüber, dass für die Stadt ein Abriss des ehemaligen Hotels Deutscher Hofs vorstellbar ist.

«Der Deutsche Hof ist ein historisch bedeutsames Gebäude und seit langem als Einzeldenkmal gelistet. Auch wenn es im Zweiten Weltkrieg beschädigt und nur vereinfacht wieder aufgebaut wurde, so ist das Anwesen mit der verzierten Fassade und den original erhaltenen Treppenhäusern immer noch von bauhistorischem Wert», stellt Lauterbach fest. Das Gebäude, das 1912/1913 von dem Architekten Hans Müller errichtet wurde, passe vorzüglich in die Umgebung mit Opernhaus und Stadtmauer.

May schätzt die Situation ähnlich ein: «Der Denkmalcharakter des Gebäudes wurde in mehreren Stellungnahmen des Landesamtes für Denkmalpflege der vergangenen Jahre explizit gewürdigt und dabei ein Abbruch klar und deutlich ausgeschlossen.» Es könne nicht zugelassen werden, so May in seiner Stellungnahme, dass nach dem Milchhof ein weiteres Baudenkmal von übergeordnetem Rang aufgegeben werde.
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André Fischer

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Wird der «Deutsche Hof» abgerissen?

Sonntag, 01. Februar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 28.1.09 - Zitatanfang:
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Am 6. Februar nun geht der Entscheidungsprozess in die nächste Runde. «Definitiv wird noch nichts entschieden. Der Investor wird sich wohl auf einen Entwurf festlegen und bei der Stadt den Bauantrag einreichen», vermutet der Stadtrat. Für eine Stellungnahme zum Stand der Dinge war Volker Koch von Kochinvest gestern für die Redaktion nicht zu sprechen.

«Der Lessingsaal muss in jedem Fall erhalten werden», erläuterte Gerhard Steinmann, stellvertretender Dienststellenleiter der Bauordnungsbehörde, in die seit 1. Januar die Denkmalschutzbehörde integriert ist. Der 1912 / 1913 erbaute «Deutschen Hof» mit Sandsteinchörlein und Neurenaissance-Reliefschmuck, Sandsteinfassaden, historischen Treppenhäusern und hohem Dach bildet visuell ein Gegengewicht zum Theaterbau. Er ist als Baudenkmal eingestuft. «Dennoch ist ein Abbruch vielleicht nicht ausgeschlossen», betont Steinmann, wenn das Verfahren auch komplex sei. Der Investor müsse klarmachen, dass er im Prinzip überhaupt keinen Gewinn aus dem Gebäude ziehen kann. «Die Vertreter des Denkmalschutzes haben bereits zu erkennen gegeben, dass man über den Abriss des Gebäudes reden könne», so Steinmann.
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Anabel Schaffer

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Finanzkrise erreicht Nürnberger Bauvorhaben

Dienstag, 27. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 27.1.09 - Zitatanfang:
Die Finanzkrise hat jetzt doch ein erstes «Hotelopfer» in Nürnberg gefunden: Die NürnbergMesse wird in den nächsten Jahren ihren geplanten, markanten Hotelturm neben der Frankenhalle nicht bauen. Immobilienentwickler Gerd Schmelzer sieht sich dagegen bei seinen Hotelplänen für die Grundig-Türme im Plan.

Schmelzer sollte ursprünglich auch für die NürnbergMesse einen Hotelbetreiber finden. Doch das wurde inzwischen angesichts des konjunkturellen Abschwungs für lange Zeit verschoben. «Ein architektonisch markanter und repräsentativer Hotelbau lässt sich angesichts der Kosten derzeit auf dem Markt nicht durchsetzen», stellt Schmelzer fest. In Absprache mit der Messe-Leitung wurde das Vorhaben deshalb für die nächsten Jahre auf Eis gelegt.
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fis

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

WBG kürt Siegerentwurf für ihr Hotel

Dienstag, 27. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 27.1.09 - Zitatanfang:
Das ehemalige Reichsparteitagsgelände ist eine Hinterlassenschaft, an der die Stadt seit jeher zu knabbern hat. In der näheren Vergangenheit versuchte man verstärkt, den Ort zivilgesellschaftlich zu entwickeln. Zu dieser Vorgehensweise passt auch der geplante Hotelkomplex an der Karl-Schönleben-Straße. Gestern wurde der Siegerentwurf in der WBG-Zentrale Langwasser der Öffentlichkeit vorgestellt.

«Die Arbeit stellt einen positiven Beitrag und eine adäquate Antwort auf die städtebauliche Situation dar. Die funktionalen Kriterien sind erfüllt und die Wirtschaftlichkeit gegeben», erklärt Franz Pesch.
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Thomas Susemihl

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Architektenseite:
www.kohlmayer-oberst-architekten.de

Neuer Förderverein für Nürnbergs Kulturgeschichte will Glanz der Noris aufpolieren

Montag, 26. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 26.1.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Braucht Nürnberg ein kulturhistorisches Museum? Ja, meinen gut 70 Bürger und haben deshalb nun einen Förderverein gegründet, um ihr Anliegen durchzusetzen.

Motor des Museumsprojektes ist Manfred H. Grieb, Verfasser des Nürnberger Künstlerlexikons. Der 75-Jährige hat darin in 20.000 Einträgen die Vielseitigkeit der Nürnberger Handwerkskunst im Laufe der Jahrhunderte dokumentiert. «Ich habe mich immer gewundert, warum Nürnberg aus seiner glanzvollen Vergangenheit so wenig macht«, sagt Grieb und zielt mit dieser Kritik auf die Museen der Stadt Nürnberg ebenso wie auf das Germanische Nationalmuseum. In beiden Institutionen kommt die Geschichte des Nürnberger Kunsthandwerks seiner Meinung nach zu kurz.
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Birgit Ruf

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Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten

Bamberg mit S-Bahn-Anschluss

Montag, 26. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 24.1.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Der Raum Bamberg erhält bis Ende 2010 einen direkten Anschluss an das S-Bahn-Netz der Metropolregion Nürnberg.

Mit der Fertigstellung der S-Bahn-Linie von Nürnberg nach Forchheim Ende 2010 wird es bis in die oberfränkische Domstadt eine sogenannte Durchbindung geben. Das bedeutet, dass dann stündlich ein S-Bahn-Zug bis Bamberg weiterfährt. Dazu müssen die Stationen entlang der Strecke aufgerüstet und modernisiert werden. Vertreter des Freistaats und der Deutschen Bahn AG haben gestern in Nürnberg dafür eine Bau- und Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet.

Fünf Stationen
Rund zehn Millionen Euro wird es kosten, die Stationen in Forchheim, Eggolsheim, Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf auf das S-Bahn-Zeitalter vorzubereiten. Zum Ausbau gehören neue Bahnsteige und Rampen, Aufzüge und ein zeitgemäßer Wetterschutz. Die Arbeiten sollen noch heuer beginnen und bis Ende 2010 - dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der S-Bahn Nürnberg-Forchheim - abgeschlossen sein.
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Horst M. Auer

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Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten

Abriss neben den Gleisen

Montag, 26. Januar 2009

Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten am 24.1.09 - Zitatanfang:
FÜRTH - Der Bau der neuen S-Bahn-Strecke wird nun auch für Passanten mitten im Fürther Zentrum offenkundig: Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs wird derzeit das ehemalige Domizil eines Gebrauchtwarenkaufhauses abgerissen. Stattdessen wird dort ein modernes Stellwerk entstehen.

Benötigt wird es für die Abwicklung des zusätzlichen Zugverkehrs auf der Route Nürnberg-Forchheim. Die Abbrucharbeiten haben noch nichts mit den Plänen für eine neue Nutzung des 17000 Quadratmeter großen, seit langem verwaisten Bahngeländes zwischen Gleisareal und Gebhardtstraße zu tun, versichert Stefan Röhrer, Leiter des Sachgebiets Stadtentwicklung in Fürth.
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Wolfgang Händel

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Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten

Morsch und rostig: Kettensteg wird gesperrt

Dienstag, 20. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 20.1.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Der Kettensteg in der Nürnberger Altstadt muss aus Sicherheitsgründen spätestens ab Sommer im Nordteil gesperrt werden. Der Grund: Gutachter haben an der ersten frei schwebenden Hängebrücke Deutschlands gravierende Schäden festgestellt. Das Kulturdenkmal muss für eine Million Euro saniert werden.

Der Kettensteg ist, nicht nur für Touristen, eine Attraktion – und ein technisches Meisterwerk über der Pegnitz. Als der Technikus Konrad Georg Kuppler 1825 die bald 80 Meter lange, frei schwebende Brücke fertigstellte, galt sie als richtungweisend für den Brückenbau. Fachleute schwärmen noch heute von der Ingenieurleistung.
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Andreas Franke

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Anspruchsvolle Pläne für die letzten Raritäten

Dienstag, 20. Januar 2009

Zeitungsartikel der Erlanger Nachrichten am 20.1.09 - Zitatanfang:
Die Baugrundstücke im Röthelheimpark werden langsam rar. Auf einer dieser letzten «Raritäten» soll nun das «Wohnquartier Marie-Curie-Straße» entstehen. Im September 2008 ist deswegen zu einem Architektenwettbewerb aufgerufen worden. Gestern sind die ersten fünf Preisträger im Museumswinkel ausgezeichnet worden.
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Insgesamt 15 namhafte Architekturbüros aus der Region sowie aus Süddeutschland und Österreich gingen ins Rennen und nahmen an dem mit 55 000 Euro dotierten Wettbewerb teil. Ausgelobt wurde das Ganze von den beiden Grundstückeigentümern, der Sontowski & Partner Group und der Siemens Wohnungsgesellschaft. Sämtliche Pläne und Modelle waren bei der gestrigen Preisverleihung zu bestaunen.
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Zeitungsartikel der Erlanger Nachrichten

Stadt behält Museumswinkels

Dienstag, 20. Januar 2009

Zeitungsartikel der Erlanger Nachrichten am 20.1.09 - Zitatanfang:

Die Stadt Erlangen und die Siemens AG haben sich auf eine neue Verwendung des «Museumswinkels« geeinigt: Die Stadt ist nun nicht mehr zu einer musealen und kulturellen Nutzung verpflichtet. Im Gegenzug erhält der Konzern, der 2000 der Stadt unter dieser Bedingung den Gebäudekomplex geschenkt hatte, kostenlos Räume für das «Siemens MedArchiv«.
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Wie sieht nun die Zukunft des Ex-Museumswinkels nach dem Ende für ein Wissenschaftsmuseum aus? Fest steht, dass die Stadt der Firma Siemens 900 Quadratmeter «kostenlos nutzbare Gebäudefläche« zur Verfügung stellen muss. Ende 2010 soll der Umzug des «Siemens MedArchivs«, das aus schriftlichen Beständen, aber auch aus historischen medizintechnischen Geräten besteht, ins Erdgeschoss des Gebbertstraße-Flügels erfolgen. Bis dahin muss die Stadt auch die «unansehnliche südliche Fassadenstirnseite« des Gebäudeteils an der Gebbertstraße sanieren. Die Stadt selbst wird wohl ihre Kultur- und Bau-Verwaltung dort behalten. Auch das Stadtarchiv soll nach dem Willen von CSU und FDP dort sein Domizil finden. Für weitere (kulturelle) Nutzungen bleibt dann wenig übrig.
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Zeitungsartikel der Erlanger Nachrichten