Archiv für die Kategorie ‘Pressemitteilungen’

Baubeginn für das „Memorium Nürnberger Prozesse“

Samstag, 14. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 13.3.2009:
Das Zeichen zum Baubeginn für das „Memorium Nürnberger Prozesse“ haben am heutigen Freitag, 13. März 2009, Kulturstaatsminister Bernd Neumann, die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk und Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly gegeben. Mit Hammerschlägen brachen sie eine Wand durch und starteten damit die Bauarbeiten im Ostbau des Nürnberger Justizgebäudes, in dessen Saal 600 in den Jahren 1945/46 das Internationale Militärtribunal über die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes richtete. Ab 2010 soll die neue Dokumentationsstätte mit einer Dauerausstellung über die „Nürnberger Prozesse“ informieren. Die von Bund und Land Bayern getragenen Baukosten sind mit 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten für die Ausstellung und den Unterhalt der Einrichtung übernimmt die Stadt Nürnberg.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann betonte in seiner Rede die nicht nur nationale, sondern auch internationale Bedeutung des Projekts: „Hier ist die Geburtsstunde der internationalen Strafgerichtsbarkeit. Das Recht steht über dem Krieg: Diese fundamentale Überzeugung, die schließlich zur Errichtung des Haager Gerichtshofs führte – sie wird hier in Nürnberg geboren.“ Neumann hob auch das Engagement der Stadt Nürnberg hervor: „Die Stadt Nürnberg übernimmt mit dem Unterhalt eine besondere Verantwortung.“

Die Nürnberger Prozesse „sind Schluss und Ursprung zugleich“, erklärte Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk – zum einen „Schlusspunkt der nationalsozialistischen Herrschaft“ und zum anderen „Ursprungsort der internationalen Strafgerichtsbarkeit, die demonstriert, dass Diktatoren immer damit rechnen müssen, sich dem Recht unterwerfen zu müssen“. (weiterlesen…)

Podiumsgespräch zum Wiederaufbau Nürnbergs

Donnerstag, 12. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 10.3.2009:
Ein Podiumsgespräch zum Thema „Der Wiederaufbau im Rückblick. Altbürgermeister Willy Prölß und Bundesminister a.D. Dr. Oscar Schneider erinnern sich!“ findet am Sonntag, 15. März 2009, statt. Es beginnt um 16 Uhr im Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15. Der Eintritt beträgt 2 Euro.

Kräne, Bagger, Baugerüste bestimmten in den beiden Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg das Bild der Stadt: Nürnberg war eine Dauerbaustelle. Noch nie in der Geschichte der Stadt wurde so viel in so kurzer Zeit erbaut. Die Stadt rang um ihre Zukunft und erfand sich dabei neu. Die Frage, ob der Wiederaufbau Nürnbergs eine Erfolgsgeschichte ist, behandelt das Podiumsgespräch mit prominenten Zeitzeugen aus der Politik: mit Altbürgermeister Willy Prölß und Bundesminister a.D. Dr. Oscar Schneider. Der Sozialdemokrat und der Christsoziale blicken auf eine reiche politische Erfahrung zurück. Beide wurden 1956 in den Nürnberger Stadtrat gewählt und wirkten dort in herausragenden Positionen. Willy Prölß war von 1960 bis 1972 Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, Dr. Oscar Schneider von 1960 bis zu seiner Wahl in den Bundestag 1969 Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Die Entscheidungen der beiden Volksparteien unter ihrem Vorsitz prägten den Wiederaufbau Nürnbergs.

Themen des Podiumsgesprächs sind unter anderem die persönlichen Erinnerungen an das Jahr 1945, die Verantwortlichen und die Finanzierung des Wiederaufbaus sowie die Architektur in Nürnberg. Die Teilnehmer sprechen über Versäumnisse und wie man es heute, mit dem Abstand von 50 Jahren, vielleicht anders machen würde.

Die Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm zurAusstellung „Nürnberg baut auf! Prechtl, Koller, Heyduck und andere“, die noch bis 26. April 2009 im Stadtmuseum Fembohaus zu sehen ist. ek

Bauen.de-Relaunch: Fragen stellen, Artikel kommentieren - noch mehr Nutzen für Bauherren

Mittwoch, 11. März 2009

Das völlig neu gestaltete Informationsportal bauen.de bietet angehenden Bauherren und Renovierern jetzt noch mehr Nutzen: Mitmach-Funktionen ermöglichen eine direkte Interaktion mit anderen Häuslebauern und der Redaktion.

Nürnberg, 10. März 2009. Neue Optik, viele neue Inhalte und Funktionen: Das Info- und Mitmach-Portal für Bauherren, bauen.de, ist nach dem Relaunch jetzt noch attraktiver. Zahlreiche Innovationen machen bauen.de zu einem unverzichtbaren Ratgeber für (angehende) Häuslebauer und Renovierer.

Neu ist zum Beispiel die Rubrik „Fragen & Antworten“: Hier können die bauen.de-Nutzer Fragen stellen oder auf User-Fragen antworten und damit ihr Wissen mit anderen teilen. Diese neue Rubrik ersetzt das alte Forum.

Eine weitere Neuerung ist der News-Bereich: Hier finden Besucher täglich aktuelle Meldungen rund ums Bauen und Renovieren. Übrigens: Sämtliche News können kommentiert und bewertet werden – die bauen.de-Community bestimmt damit selbst, welche Themen für sie relevant und welche Infos besonders nützlich sind.

Auch der umfangreiche Ratgeber-Teil von bauen.de wurde komplett überarbeitet: Die Nutzer finden hier Beiträge zu sämtlichen fürs Bauen und Renovieren wichtigen Themenbereiche. Auch diese redaktionellen Beiträge können bewertet und kommentiert werden. Die bauen.de-Redaktion erhält damit die Möglichkeit, auf Anregungen und Kritik unmittelbar zu reagieren und bauen.de noch weiter zu verbessern.

Die Optik der bauen.de-Seite wurde ebenfalls komplett umgestaltet: Statt Blau dominiert jetzt die Farbe Grün. Damit will die bauen.de-Redaktion den besonderen Schwerpunkt auf ökologisches und energieeffizientes Bauen und Modernisieren betonen.

„Bei bauen.de steht ganz klar der Nutzen für den Bauherrn im Vordergrund“, sagt Carsten Schlabritz, Vorstand der Nürnberger Immowelt AG, die die Portale immowelt.de, bauen.de und fewoanzeigen.de betreibt. „Mit seinem geballten Informationsangebot und den interaktiven Elementen ist bauen.de die erste Adresse für alle, die ein Haus bauen oder renovieren wollen.“

www.bauen.de

Neueste Immobiliendaten veröffentlicht

Samstag, 07. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 6.3.2009:
„Der Immobilienmarkt befindet sich derzeit in eher ruhigem Fahrwasser.“ Auf diesen Nenner fasst Baureferent Wolfgang Baumann den aktuellen Grundstücksmarktbericht und die Bodenrichtwertkarte zusammen, die er mit dem Leiter des Amts für Geoinformation und Bodenordnung und der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Frank Seidler, vorstellt. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass im Jahr 2008 im Stadtgebiet für rund 1,1 Milliarden Euro Grundstücke, Häuser und Wohnungen die Eigentümer wechselten. Der Umsatz lag niedriger als im Vorjahr (1,4 Milliarden Euro). Das geringere Umsatzvolumen ist gemäß Analyse der Daten nicht auf einen Preisrückgang zurückzuführen, sondern auf einem Rückgang in den Geldumsätzen bei Geschäftshäusern und Gewerbegebäuden. Hier waren, bedingt durch den Kauf einiger größerer Objekte, die Umsätze der vergangenen beiden Jahre ungewöhnlich hoch. Die Verkaufszahlen bei Wohngebäuden und Eigentumswohnungen blieben auf dem Niveau der Vorjahre.

Der unabhängige „Gutachterausschuss für Grundstückswerte“ für die kreisfreie Stadt Nürnberg ist vom Gesetzgeber beauftragt, eine Kaufpreissammlung zu führen und auszuwerten. Jährlich erscheint der Grundstücksreport mit Marktdaten rund um das Immobiliengeschehen und alle zwei Jahre die Bodenrichtwertkarte. Ziel ist es, Fachleuten und Laien gleichermaßen einen transparenten Überblick über den Markt zu geben. Dazu hat die Stadt Nürnberg auch eine Online-Anwendung realisiert, die elektronische Auskünfte aus der Bodenrichtwertkarte ermöglicht. Mittels neuer Informations- und Kommunikationstechnologien trägt die Stadt Nürnberg so zur Erhöhung der Bürgerfreundlichkeit bei. Diese OnlineAnwendung ist ab sofort über das Internetportal www.gutachterausschuss.nuernberg.de erreichbar. Eine Einzelauskunft ist gegen eine Gebühr von 25 Euro möglich. Dauerauskünfte, etwa durch Immobiliensachverständige, können entweder elektronisch oder in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses beim Amt für Geoinformation und Bodenordnung, Bauhof 5, beantragt werden. Unverändert können die Bodenrichtwertkarte und der Nürnberger Grundstücksmarktbericht auch kostenlos im Dienstleistungszentrum BAU, Lorenzer Straße 30, eingesehen oder gekauft werden (Bodenrichtwertkarte 200 Euro, Grundstücksmarktbericht 35 Euro). (weiterlesen…)

Metropolregion Nürnberg präsentiert sich auf der internationalen Standortmesse MIPIM

Samstag, 07. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 6.3.2009:
Auf der internationalen Leitmesse für Gewerbeimmobilien MIPIM im französischen Cannes präsentiert die Europäische Metropolregion Nürnberg von Dienstag bis Freitag, 10. bis 13. März 2009, den zahlreichen Vertretern von Unternehmen des Immobiliensektors ihre Standort-Potenziale. Der Auftritt auf der MIPIM ist ein Gemeinschaftsprojekt im internationalen Standortmarketing der Metropolregion. Der Gemeinschaftsstand kann dank des Engagements von Partnern und Sponsoren sowie von der Metropolregion Nürnberg finanziert werden.

Trotz der momentan angespannten Situation auf den Finanz- und Immobilienmärkten ist der Geschäftsführer des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion Nürnberg, der Nürnberger Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck, optimistisch. „Gerade in Zeiten großer Schwankungen kann der Immobilienstandort Nürnberg mit seiner durchgängigen Stabilität und soliden Renditen punkten. Auf der MIPIM zeigen wir auf internationaler Bühne, dass Nürnberg der richtige Ort für langfristige Investitionen ist.“

Neu als Standpartner auf der MIPIM 2009 mit dabei sind in diesem Jahr die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, die Rödl & Partner GbR und die Zapf GmbH aus Bayreuth. Zum wiederholten Male präsentieren sich am Stand der Metropolregion die DIBAG Industriebau AG, Drees & Sommer GmbH, Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, IVG Immobilien AG, Marketingverein Metropolregion Nürnberg, Siemens Technopark GmbH & Co. KG, Sontowski & Partner, Sparkasse Nürnberg, Stadt Nürnberg, Telefonbuch Verlag Müller GmbH & Co, wbg Nürnberg GmbH. (weiterlesen…)

U3: Tunneldurchschlag am Bielingplatz beendet Vortrieb

Mittwoch, 04. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 4.3.2009:
Seit Juni 2007 laufen an der U3 im Bauabschnitt Kaulbachplatz/Friedrich-Ebert-Platz die Rohbauarbeiten und der Tunnelvortrieb. Mit dem so genannten Tunneldurchschlag zum Bielingplatz am heutigen Mittwoch, 4. März 2009, im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Baureferent Wolfgang Baumann, Tunnelpatin Petra Maly, Herbert Dombrowsky, Vorstandsvorsitzender der VAG, und Ullrich Reinke, Vorsitzender der Geschäftsleitung HOCHTIEF AG, schreitet Nürnbergs U-Bahn-Bau weiter Richtung Nordwestring voran. Der bergmännische Vortrieb für eine weitere 1,1 Kilometer lange Teilstrecke der U3 ist damit abgeschlossen.

Seit Beginn der Tunnelarbeiten im Dezember 2007 wurden für den Vortrieb über 48 000 Kubikmeter Ausbruch abgefahren. Etwa 550 Tonnen Baustahl und 4 800 Tonnen Spritzbeton sind verbaut. Für das Auffahren der Tunnel waren insgesamt 18 Arbeitskräfte „rund um die Uhr“ im Drei-Schicht-Betrieb tätig. Weitere 59 Personen sind für den Einbau der Innenschale samt Bewehrung, Schalung und für die Betonarbeiten im Einsatz. Die Bauarbeiten verliefen bisher plangerecht und unfallfrei.

Während der weiteren Rohbauarbeiten, die bis Februar 2010 dauern, sind die Tunnelinnenschalen sowie die Sohlen, Wände und Decken der beiden
Bahnhofsbauwerke zu betonieren. Danach werden die Gleisbauarbeiten, die Elektroinstallation, die Signaltechnik und die übrigen Ausbaugewerke
für die Bahnhöfe, wie etwa Beleuchtung, Malerarbeiten, Boden- und Wandbeläge, folgen. Die Arbeiten an der Oberfläche beginnen am Friedrich-Ebert-Platz im September 2009 und am Kaulbachplatz im Oktober 2010. Der neue Bauabschnitt mit den Bahnhöfen Kaulbachplatz und Friedrich-Ebert-Platz soll im Jahr 2011 inBetrieb gehen.

Als nächster Schritt ist der gleichzeitige Weiterbau der U3 im Norden mit zwei neuen Bahnhöfen bis zum Nordwestring und im Süden bis Großreuth mit einem neuen Bahnhof geplant. Mit den notwendigen Planfeststellungsbeschlüssen wird noch in diesem Jahr gerechnet. Die Vorarbeiten sind für 2010 geplant. maj

Immobilienstandort Nürnberg ist stabil – „Immobilienmarkt 2009“ und „Baustelle Zukunft“ liegen neu auf

Montag, 02. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 2.3.2009:
Einen aktuellen Überblick über das Marktpreisniveau von Büros, Läden, Produktions- und Lagerhallen sowie für Wohnimmobilien im Stadtgebiet sowie über andere relevante Informationen in den verschiedenen Immobilienmarktsegmenten in Nürnberg bietet der neu herausgegebene Bericht „Nürnberg – Immobilenmarkt 2009“. Der Report zielt darauf ab, ansiedlungsinteressierten Unternehmen, Investoren und Analysten verlässliche und objektive Beurteilungs- und Entscheidungsgrundlagen zum Immobilienstandort Nürnberg zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus liefert er allen am Marktgeschehen Interessierten wertvolle Informationen zur Einordnung der Immobilienpreise in Nürnberg.

Die Daten des Berichts werden in enger Kooperation zwischen der Stadt Nürnberg und Immobilienexperten jährlich neu und aktuell ermittelt. Mitwirkende sind neben dem Wirtschaftsreferat die Experten des Gutachterausschusses, das Amt für Geoinformation und Bodenordnung, das Amt für Stadtforschung und Statistik, der Immobilienverband Deutschland IVD Süd e.V. und die IHK Nürnberg für Mittelfranken.

„Stabile Büromieten und Grundstückspreise, leichter Anstieg bei Ladenmieten in 1a-Lagen und bei Wohnungen, wenig Leerstand – das sind die Kernaussagen des Immobilienmarktberichts Nürnberg 2009, der heute erschienen ist. Der Immobilienmarkt in Nürnberg stellt sich mit einem stabilen Fundament den aktuellen Herausforderungen. Seine geringe Volatilität steht für Stabilität und Berechenbarkeit. Dies kommt uns gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zugute“, sagt Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck zur aktuellen Situation. (weiterlesen…)

Wohnungsbau-Fördergelder für 2009 sind abrufbereit

Sonntag, 01. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 26.2.2009:
„Die Mittel des Freistaats Bayern für die Förderung von Mietwohnraum in Mehrfamilienhäusern sowie von Eigenwohnraum für das Jahr 2009 stehen ab sofort zur Verfügung“, sagt Wirtschafts- und Wohnungsreferent Dr. Roland Fleck. Er fügt hinzu: „Das Gesamtpaket aus staatlicher und städtischer Förderung von mehr als zwölf Millionen Euro ist ein wichtiger Multiplikator für die Baukonjunktur, da jeder Euro Fördermittel ein Vielfaches an Investitionen im Wohnungsbau auslöst und somit dazu beiträgt, die Konjunkturdelle in diesem Bereich auszugleichen.“

„Wir hoffen, auch 2009 an das sehr gute Förderergebnis des Jahres 2008 anknüpfen zu können. Dies insbesondere deshalb, weil die Konditionen unverändert attraktiv geblieben sind: Die staatliche Förderung von Wohneigentum erfolgt in Form von Darlehen zu einem Zinssatz von 0,5 Prozent, welche bei Neubau beziehungsweise Ersterwerb bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten betragen, bei Gebrauchtimmobilien bis zu 35 Prozent. Hinzu kommt ein einmaliger Zuschuss von 1 500 Euro für jedes Kind. Der Bau von Mietwohnraum in Mehrfamilienhäusern wird in der ‚einkommensorientierten Förderung’ mit zwei Darlehen gefördert, wovon das zu 0,5 Prozent verzinste Darlehen bis zu 689 Euro je Quadratmeter geförderter Wohnfläche beträgt“, erläutert berufsmäßiger Stadtrat Dr. Roland Fleck. (weiterlesen…)

Planfeststellungsverfahren für Weiterbau U3 läuft

Samstag, 21. Februar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 19.2.2009:
Das Baureferat der Stadt Nürnberg hat bei der Regierung von Mittelfranken für zwei weitere Bauvorhaben im Zuge des Neubaus der U-Bahn-Linie 3 die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt: Im Nordwesten zwischen Klinikum Nord und Nordwestring und im Südwesten zwischen Gustav-Adolf-Straße und Großreuth bei Schweinau. Für die Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen St. Johannis, Wetzendorf und Gleißhammer beziehungsweise in den Gemarkungen Sündersbühl und Großreuth bei Schweinau beansprucht.

Der Plan mit Zeichnungen und Erläuterungen liegt in der Zeit von Mittwoch, 25. Februar 2009, bis Dienstag, 24. März 2009, bei der Stadt Nürnberg, Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR), Wegerecht, Peuntgasse 5, Zimmer 111, während der Dienstzeiten von Montag bis Donnerstag, 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, und Freitag, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, zur Einsicht aus.

Einwendungen gegen diesen Plan können bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, bis Dienstag, 7. April 2009, schriftlich geltend gemacht werden. Die Einwendungen müssen bei der Stadt Nürnberg, SÖR, Wegerecht, Peuntgasse 5, 90402 Nürnberg oder bei der Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach, schriftlich eingehen oder zur Niederschrift eingereicht werden. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen.

Linienführung U 3
Die U-Bahn-Linie 3 führt vom Bahnhof Gebersdorf im Südwesten der Stadtüber die Bahnhöfe Kleinreuth, Großreuth bei Schweinau, Gustav-Adolf-Straße und Sündersbühl zum bereits vorhandenen Anschlussbauwerk auf der U2 südlich des Bahnhofs Rothenburger Straße. Zwischen den Bahnhöfen Rothenburger Straße und Rathenauplatz befährt die U3 dann die vorhandenen Gleisanlagen der U2 und verlässt nördlich des Bahnhofs Rathenauplatz am ebenfalls bereits vorhandenen Abzweigbauwerk wieder die Trasse der U2. Anschließend führt die Linie über die Bahnhöfe Maxfeld, Kaulbachplatz, Friedrich-Ebert-Platz, Klinikum Nord zum Bahnhof Nordwestring im Nordwesten des Stadtgebiets.

U3 Nordwest – Abschnitt Klinikum Nord bis Nordwestring
Der Bauabschnitt 3 bildet die Verlängerung der U3 Nordwest über den derzeit in Bau befindlichen Tunnelabschnitt vom Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz zum Bielingplatz hinaus.

U3 Nordwest – Abschnitt Klinikum Nord bis Nordwestring

Quelle: Stadt Nürnberg


Trassenführung und Bauausführung

Der Bahnhof Klinikum Nord wird in offener Bauweise in einer rund acht Meter tiefen Baugrube errichtet und anschließend wieder aufgefüllt. Ein Deckel auf dem größten Teil der Baugrube ermöglicht den Anliegern die Zufahrt zu ihren Grundstücken und bietet provisorischen Parkraum. Der Bahnhof liegt unter der Heimerichstraße zwischen den Kreuzungen Heimerichstraße/Hallerstraße und Heimerichstraße/Prof.-Ernst-Nathan-Straße. Die an beiden Bahnhofsköpfen vorgesehenen Aufgangsbauwerke (Fahrtreppe und Festtreppe) führen vom Bahnsteig direkt an die Straßenoberfläche. Beide Aufgänge werden überdacht.

Die an den Bahnhof Klinikum Nord anschließende Tunnelstrecke folgt der Heimerichstraße in Richtung Westen. Dieser Abschnitt wird in bergmännischer Bauweise erstellt, der Tunnelvortrieb findet ausschließlich unterirdisch statt. In dem an den Bahnhof anschließenden Streckenabschnitt werden zunächst zwei Einzelröhren gebaut, die im weiteren Verlauf in eine Doppelröhre übergehen. Der Abstand vom Tunnel zur Oberfläche beträgt ja nach Streckenabschnitt zwischen drei und neun Meter. (weiterlesen…)

„Zucker-Bär“-Villa muss erhalten bleiben

Freitag, 20. Februar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 19.2.2009:
„Entgegen anderslautender Veröffentlichungen ist der Zustand der ‚Zucker-Bär’-Villa zwar schlecht, aber nicht hoffnungslos“, erklärt Baureferent Wolfgang Baumann zur aktuellen Presseberichterstattung. „Wenn auch Decken und Gebälk teils erheblich geschädigt sind, so ist das Gebäude von einem Abbruch doch weit entfernt. Frühere und aktuelle Begehungen der Bauordnungsbehörde, Sicherungsmaßnahmen des Grundstückzugangs und Notmaßnahmen am Dach im Dezember 2008 haben dazu beigetragen, den Status quo zu sichern. Fassade und Dach sind stabil, die Decken tragfähig, wenn auch nicht erhaltungsfähig. Eine Verschlimmerung der Schäden ist im Moment nicht zu erwarten.“

Baureferent Wolfgang Baumann weist darauf hin, dass bei der Konzeption für die Wiedernutzung des Villenbaus sicher über die Möglichkeiten des Erhaltes gesprochen werden muss, das Gebäude als Ganzes oder seine Fassade jedoch nicht zur Disposition stehen. Allenfalls über einen Austausch des Daches und der Decken könne nachgedacht werden.