Archiv für die Kategorie ‘Pressemitteilungen’

Airport Business Center: Zuschlag für Bieterkonsortium – neues Hotel mit Tagungsräumen

Mittwoch, 27. Mai 2009

Pressemitteilung des Flughafens Nürnberg am 27.5.2009:

Airport Business Cneter

Copyright: Flughafen Nürnberg

Für das geplante Airport Business Center  ist die Entscheidung im Bieterwettbewerb gefallen: Die Nürnberger ConTech GmbH wird das neue Hotel mit Tagungsräumen und Büros am Flughafenkreisel gemeinsam mit dem Investor ZBI und dem Architekturbüro Christ bauen. Als Betreiber haben sich mehrere namhafte Hotelketten beworben. „Damit kommen wir unserem Ziel, den Airport Nürnberg zu einem internationalen Meeting Point für die Metropolregion Nürnberg zu machen, einen entscheidenden Schritt näher“, so Flughafengeschäftsführer Karl-Heinz Krüger.

Krüger: „Das Airport Business Center ist Teil einer umfassenden Strategie, um den Flughafen noch besser als Standort für internationale Tagungen, Meetings und Veranstaltungen zu etablieren und das Angebot für Besucher noch attraktiver zu gestalten.“ Im Airport Business Center wird ein zweites hochwertiges Hotel mit zusätzlichen Konferenzkapazitäten von bis zu 1.000 Quadratmetern verknüpft. Zudem sollen Büroflächen entstehen. Auch eine hochwertige gastronomische Nutzung ist vorgesehen.

Der Entscheidung für die ConTech GmbH war ein Bieterwettbewerb vorausgegangen, an dem sich fünf Bietergruppen beteiligt hatten. Voraussetzung war, dass Invest, Entwicklung,  Planung und Betrieb aus einer Hand angeboten wurden. Bewertungskriterien waren neben der Architektur die Darlegung der kommerziellen Ziele sowie das operative Konzept.  Die Architektur der eingegangenen Bewerbungen wurde vom erweiterten Bau- und Planungsausschuss des Aufsichtsrats unter Einbeziehung des städtischen Baureferenten und weiterer Experten diskutiert und bewertet. Die Entwürfe aller Bieterkonsortien und der Ergebnisbeste wurden daraufhin dem Aufsichtsrat vorgestellt, der der Entscheidung zustimmte. Der Aufsichtsrat beauftragte die Geschäftsführung, nun die Verhandlungen zu konkretisieren und die Verträge im Detail auszugestalten. Nach Abschluss der Verhandlungen werden die Details im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Die ConTech GmbH wird bei der Realisation mit dem Investor ZBI sowie dem Architekten Christ und dem späteren Hotelbetreiber zusammenarbeiten. „Mit der ConTech und ihren Partnern haben wir einen seriösen und erfahrenen regionalen Bieter gewonnen, der unter anderem an Großprojekten wie dem Thermal- und Freizeitbad Fürthermare und Projekten der adidas AG beteiligt war und ist.“

„Grünes Licht“ für den Umbau des Luitpoldhauses zur Stadtbibliothek

Samstag, 09. Mai 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 7.5.2009:
„Der letzte Baustein für die Zentralbibliothek kann nun realisiert werden“, freut sich Wirtschafts- und Stadtentwicklungsreferent Dr. Roland Fleck. „Dies trägt erheblich zur Erreichung der Stadtteilentwicklungsziele in der südlichen Altstadt und zu deren funktionaler Aufwertung bei.“

Die Kosten des Umbaus betragen circa 24,5 Millionen Euro. „Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Regierung von Mittelfranken beläuft sich die Finanzhilfe aus dem Bund-Länder-Programm ‚Soziale Stadt’ auf rund 8,8 Millionen Euro. Davon wurden jetzt knapp 1,7 Millionen Euro als erste Rate bewilligt. Die weitere Auszahlung erfolgt nach Baufortschritt“, betont Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck. „So kann ein weiteres wichtiges Projekt des erfolgreichen Stadterneuerungsprozesses Altstadt-Süd begonnen werden.“

Als letzter Schritt für die Zusammenlegung der bestehenden Bibliotheken (ehemalige Zentralbibliothek, Bibliothek Egidienplatz und Musikbibliothek) zu einer Zentralbibliothek am Areal Gewerbemuseumsplatz soll das 1911 errichtete und nach weitgehender Zerstörung 1957 wieder aufgebaute Luitpoldhaus generalsaniert und erweitert werden.

Wettbewerb „Richard-Wagner-Platz“ entschieden

Mittwoch, 06. Mai 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 5.5.2009:
Der im Dezember 2008 ausgelobte städtebauliche Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung des Richard-Wagner-Platzes am Staatstheater Nürnberg ist entschieden: Unter dem Vorsitz von Landschaftsarchitekt Guido Hager wählte die Jury einstimmig den Entwurf von „Rehwaldt Landschaftsarchitekten“ aus Dresden als ersten Preisträger aus. „Die Funktion des Schauspielhauses als Ort der Kultur, der Kommunikation und der Begegnung wird durch die Platzgestaltung, seine Zonierung und Bepflanzung geradezu gespiegelt. Der Entwurf lässt einen Platz erwarten, der als Gelenk und Tor zur Altstadt fungiert und gleichermaßen zum Verweilen einlädt. Das hat das Preisgericht besonders überzeugt“, begründete Jury-Mitglied und Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann das Votum.

Dazu heißt es unter anderem im Preisgerichtsprotokoll: „Der Richard-Wagner-Platz wird als zentraler Verknüpfungsraum in der Altstadt von Nürnberg interpretiert und als eine Folge von Transit- und Aufenthaltsbereiche entwickelt. Entstanden sind ruhige, aber gut proportionierte Räume, die sich sehr selbstverständlich erschließen. (…) Baumarten werden sehr präzise gesetzt, um in dem sonst schlichten Konzept verschiedene Stimmungen zu erzeugen. Großvolumige Laubbäume gegenüber der Wallanlage, lichte Kiefern auf dem Tableau der Tiefgarage, ein Streifen von Magnolien auf beleuchteten Sitzmöbeln und dann wieder kräftige Laubbäume als Abschluss am Karl-Pschigode-Platz. Sehr positiv bewertet werden die Vorschläge den Auftakt zum Schauspielhaus und zum Richard-Wagner-Platz neu zu ordnen. Die Treppenanlage führt mit einer großzügigen Geste auf den Platz, die Korrespondenz mit der Gestaltung des nördlichen Zugangs ist überzeugend. Der Südeingang der Kammerspiele ist gut sichtbar, der Platz angemessen gestaltet, ein guter Auftakt für die Kulturzone. Auf dem höheren Niveau entsteht ein attraktiver, neuer Stadtbalkon. (…) Nicht nur, dass nahezu alle Funktionen gut gelöst sind, es verspricht auch eine angenehme und entspannte Atmosphäre und sehr viel Freiraum für Openair und andere Feste.“ (weiterlesen…)

Schutz durch Aufklärung: Immowelt startet Informationsseite zu Betrugsmaschen

Mittwoch, 08. April 2009

Pressemitteilung der Immowelt AG am 8.4.2009:
Um über die immer neuen Maschen von Trickbetrügern in der Immobilienbranche zu informieren, hat Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, eine eigene Seite gestartet. Auf www.schutz-vor-immobilienbetrug.de erhalten die Besucher wichtige Hinweise, um den Betrügern nicht in die Falle zu gehen.

Nürnberg, 8. April 2009. Auch im Immobilienbereich tummeln sich schwarze Schafe, die mit Tricks und betrügerischen Maschen schnelles Geld machen wollen. Immowelt.de, eines der führenden deutschen Immobilienportale, bietet deshalb auf einer speziellen Internetseite wichtige Informationen an, um über die aktuellen Betrugsstrategien aufzuklären.

Auf www.schutz-vor-immobilienbetrug.de werden die einzelnen Maschen wie kostenpflichtige Listen, Vorabkautionen und die besonders gefährlichen Rip-Deals genau beschrieben. Mit diesem Wissen sind Immobilieninteressenten dann gegen die Betrugsversuche gut gewappnet und können verdächtige Angebote gezielt melden.

„Wir gehen aktiv gegen Betrüger vor. Dazu gehört auch, die Besucher unseres Portals bestmöglich über aktuelle Betrugsmethoden zu informieren“, sagt Ulrich Gros, Vorstand der Immowelt AG. „Mit unserer neuen Informationsseite www.schutz-vor-immobilienbetrug.de wollen wir unsere Nutzer sensibilisieren und aufrufen, uns auch weiterhin bei der Bekämpfung betrügerischer Angebote zu unterstützen.“

Unsere Informationsseite zum Thema Immobilienbetrug: www.schutz-vor-immobilienbetrug.de

Rundgang: Zerstörung und Wiederaufbau der Burg

Sonntag, 29. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 27.3.2009:
Einen Rundgang zum Thema „Die Nürnberger Burg – Zerstörung und Wiederaufbau der Stadtkrone” führt Dr. Birgit Friedel am Freitag, 3. April 2009, um 16 Uhr. Treffpunkt ist das Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15. Die Führungsgebühr beträgt 4 Euro.

Nach den verheerenden Luftangriffen vom 2. Januar 1945 hatte sich die Nürnberger Burg zu etwa 80 Prozent in übermannshohe Schutthalden verwandelt. Als einziges Gebäude der Burg hatte nur die Doppelkapelle mit dem Heidenturm den Feuersturm nahezu unbeschädigt überstanden. Bis 1946 wurde der Bombenschutt geräumt, 1947 begann das Landbauamt Nürnberg mit dem Wiederaufbau. Als Grundlage für die Neuerrichtung kamen den Planern die Dokumentation und die Umbaupläne der Jahre 1934 bis 1936 zugute. Mit dem Beginn der Arbeiten am Palas, eines der prägendsten Bauwerke der Burgsilhouette, setzte man einen symbolträchtigen Anfangspunkt. Doch erst 1981 konnte mit der Fertigstellung des Kastellansgebäudes nach insgesamt 34 Jahren der Wiederaufbau abgeschlossen werden.

Die Leiterin des Rundgangs, Dr. Birgit Friedel, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanischen Nationalmuseum und mit der Konzeption der für 2010 geplanten Ausstellung „Mythos Burg“ betraut. mh

Diavortrag zu „Zerstörung und Wiederaufbau der Stadtmauer“

Sonntag, 29. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 27.3.2009:
Einen Lichtbildervortrag zum Thema „Zerstörung und Wiederaufbau der Stadtmauer an Beispielen“ hält der Kunsthistoriker Helge Weingärtner M.A. am Donnerstag, 2. April 2009, um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Die außerordentlich schwere Zerstörung, die der Zweite Weltkrieg der Altstadt Nürnbergs zufügte, betraf zwangsläufig auch die Stadtmauer. Weingärtner gibt den Besuchern einen kurzen Überblick zum Thema und zeigt danach anhand einiger Beispiele auf, zu welchem Ergebnis der Wiederaufbau der Befestigungsanlagen führte. Anhand von Fotos der Vorkriegszeit können Vergleiche gezogen werden, die den grundsätzlich gelungenen Wiederaufbau im Ganzen, aber in einigen Details auch Vereinfachungen vor Augen stellen, die wohl auf mangelnde Kenntnis der Baugeschichte der Verteidigungsanlage Nürnbergs zurückzuführen sind.

Die Veranstaltung begleitet die Ausstellung „Nürnberg baut auf! Prechtl, Koller, Heyduck und andere“, die noch bis zum 26. April im Stadtmuseum Fembohaus zu sehen ist. alf

Spitzenplatz bei der Chancenbewertung für Nürnberger Wohnimmobilien

Mittwoch, 25. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 25.3.2009:
In Nürnberg bekommen Wohnimmobilienkäufer am meisten Potenzial für ihr Geld. Dies ist das Ergebnis eines Vergleichs der Wohnimmobilienmärkte in 50 deutschen Großstädten, den die „Wirtschaftswoche“ in ihrer jüngsten Ausgabe veröffentlichte: „Ich werte dies als hohen Vertrauensbeweis in den Nürnberger Immobilienmarkt und für den Wirtschaftsstandort insgesamt“, freut sich Nürnbergs Wirtschafts- und Wohnungsreferent Dr. Roland Fleck über die Spitzenbewertung durch renommierte Immobilienexperten.

Auf Grund der unsicheren wirtschaftlichen Zukunftsaussichten gewinnen derzeit Investitionen in Wohnimmobilien sowohl bei Kapitalanlegern wie auch bei Selbstnutzern zunehmend an Attraktivität. In einer exklusiven Analyse wurden die 50 größten Ballungszentren Deutschlands anhand von umfangreichem Datenmaterial daraufhin untersucht, wo Wohnimmobilien sich rechnen und welche Standorte stabil bleiben.

Verglichen wurden die Rahmenbedingungen für die Wertbeständigkeit von Wohnimmobilien. Dazu wurden Fakten und Zahlen zur Wirtschaftskraft, zur Standortqualität, zur Sozialstruktur, zur Kaufkraft und zur Angebots- und Nachfragesituation für Wohnimmobilien in diesen Städten ausgewertet. Die Analyse unter Federführung des Beratungsunternehmens Bulwien Gesa AG beruht auf Daten und Studien von FERI Rating & Research, der Bundesagentur für Arbeit, von GfK Marktforschung und GfK Geomarketing, von IW Consult sowie der Statistischen Landesämter. (weiterlesen…)

Nürnberg baut (das Maxtor) auf!

Mittwoch, 25. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 24.3.2009:
Nach dem Zweiten Weltkrieg war auch die Nürnberger Stadtmauer schwer beschädigt. Den langwierigen Wiederaufbau machen zwei Rundgänge am Sonntag, 29. März 2009, um 11 Uhr am Beispiel des Maxtors anschaulich.

Zum Thema „Maxtormauer 21: Ein Turm wird wieder errichtet“ führt Architektin Simone Butzer vom Bereich Denkmalpflege des Hochbauamts. Die Besichtigung der aktuellen Baumaßnahmen am Maxtor zeigen die Schwierigkeiten auf, den Forderungen des Denkmalschutzes und des heutigen Baurechts gleichermaßen gerecht zu werden.

Die ehemalige Projektleiterin der „Restaurierung Maxtormauer“, Architektin Andrea Seitz, leitet den Rundgang „Ein Mauerzug wird wieder errichtet: Maxtor 17-21“. Zum Wiederaufbau der Stadtmauer setzen die Restaurateure ein Verfahren zur Salzminderung ein, um den „Nürnberger Burgsandstein“ zu schonen und die originale Bausubstanz möglichst gut zu erhalten.

Die Rundgänge sind Teil des Programms zur Ausstellung „Nürnberg baut auf!“. Treffpunkt ist jeweils an der Maxtormauer 21. Die Teilnahme ist auf 15 Personen beschränkt. Die Voranmeldung ist unter Telefon 0911 / 2 31 25 95 möglich. Weitere Informationen telefonisch direkt im Stadtmuseum Fembohaus unter Telefon 0911 / 2 31 25 95 und bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der museen der stadt nürnberg unter Telefon 0911 / 2 31 54 20. mh

Münchner Architekt baut neues Freibad West – Eingereichte Wettbewerbsarbeiten werden ausgestellt

Sonntag, 22. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 20.3.2009:
Der im Oktober 2008 ausgelobte Realisierungswettbewerb „Neubau des Freibades West“ ist entschieden. Das Preisgericht wählte den Entwurf des Münchner Architekturbüros Schmidt-Schicketanz und Partner GmbH sowie t17 Landschaftsarchitekten als ersten Preisträger aus. Das Preisgericht, zusammengesetzt aus Baureferent Wolfgang Baumann, Bürgermeister Horst Förther, Prof. Horst Teppert, Daniel Ulrich, Alexander von Salmuth, Rüdiger Baumann, Rita Lex-Kerfers, Friedrich Bär, Daniela Grosser-Seeger, Gabriela Heinrich, Sebastian Brehm, Achim Mletzko, Utz W. Ulrich und Thomas Friedmann, würdigte den Entwurf als beste Lösung für die Lage des Westbades an der Pegnitzaue.

Alle eingereichten Architektenentwürfe sind von Samstag bis Donnerstag, 21. bis 26. März 2009, in der Wiesentalstraße 32-34, 3.Stock, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Samstag, Sonntag, Montag und Mittwoch jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14 Uhr bis 19 Uhr. Mit der Ausstellung will der Eigenbetrieb NürnbergBad interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich über die eingereichten Architektenentwürfe zum Realisierungswettbewerb Freibad West zu informieren. tom

Zerstörung und Wiederaufbau der Nürnberger Burg

Mittwoch, 18. März 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 17.3.2009:
Einen Rundgang zum Thema „Die Nürnberger Burg – Zerstörung und Wiederaufbau der Stadtkrone“ bietet Margit Schmidt-Pikulicki, 1. Vorsitzende des Vereins der Gästeführer, am Sonntag, 22. März 2009, um 11 Uhr an. Treffpunkt ist das Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15. Die Führungsgebühr beträgt 4 Euro.

Die Luftangriffe von 1942 und 1944 fügten der erst wenige Jahre vorher vollständig restaurierten Burg erste Schäden zu. Nach der verheerenden Zerstörung der Stadt am 2. Januar 1945 hatte sich die mittelalterliche Bausubstanz der Burggebäude zu etwa 80 Prozent in übermannshohe Schutthalden verwandelt. Einzig die Doppelkapelle mit dem Heidenturm hatte den Feuersturm nahezu unbeschädigt überstanden.

Noch 1945/46 wurde der Bombenschutt geräumt, und bereits 1947 begann das Landbauamt Nürnberg mit dem Wiederaufbau. Den Planern kamen die Dokumentation und die Umbaupläne der Jahre 1934 bis 1936 zugute, die als Grundlage für die Neuerrichtung herangezogen wurden. Mit dem Beginn der Arbeiten am Palas, als langgestreckter Repräsentationsbau eines der prägendsten Bauwerke der Burgsilhouette, setzte das Landbauamt einen symbolträchtigen Anfangspunkt. Eine besondere Rolle spielte hier der in den 1860er Jahren dem Palas westlich vorgebaute Söller. Obwohl sich seine Schäden in Grenzen hielten, wurde er abgebrochen, da er beim Reichsparteitag 1936 eine zentrale Rolle gespielt hatte.

In den folgenden Jahren stellte das Bauamt mit dem Sinwellturm, mit Hasenburg und Himmelsstallung die wichtigsten stadtseitigen Bauten der Kaiserburg und damit die Gesamtsilhouette wieder her. Die Gebäude rund um die Kaiserstallung folgten in den frühen 1950er Jahren. Doch erst 1981 tilgte die Fertigstellung des Kastellansgebäudes nach insgesamt 34 Jahren Wiederaufbau den letzten Hinweis auf die Zerstörungen der
Nürnberger Burg. alf