Archiv für Februar 2009

Deutscher Hof: «Stadt kann keinen Wettbewerb vorschreiben«

Sonntag, 08. Februar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 7.2.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Oberbürgermeister Ulrich Maly warnt vor einer «künstlichen Aufregung« in Sachen Deutscher Hof. Man solle erst einmal in Ruhe den Ausgang des Verfahrens abwarten, so der OB. Der Denkmalschutz sei schließlich «Teil der Ausschreibung«.

Die Debatte um den drohenden Abriss des historischen Gebäudes ist nach Ansicht des Stadtoberhauptes ein «Sturm im Wasserglas«. Maly ist froh, dass für das Projekt «CitiRing« ein städtebauliches Gutachterverfahren läuft. Acht Architekturbüros arbeiten derzeit Entwürfe für das Areal am Frauentorgraben aus .
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Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten

Eine Million für den Kettensteg

Samstag, 07. Februar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 7.2.09 - Zitatanfang:
Die Stadtverwaltung schlägt vor, den Kettensteg in seiner ursprünglichen Form als Hängebrücke zu sanieren.

Das kommt allerdings teuer. Rund 570 000 Euro soll die Rekonstruktion des historischen Originals von 1831 kosten. Eine Instandsetzung mit der vorhandenen Hilfsunterstützung käme mit grob geschätzten 500 000 Euro etwas billiger.
[...]
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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Einladung zum Fakultätsfest

Mittwoch, 04. Februar 2009

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Besichtigung des Plärrer-Hochhauses

Mittwoch, 04. Februar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 4.2.2009:
Eine Besichtigung des Hochhauses am Plärrer bietet Nikolaus Bencker, Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörde der Stadt Nürnberg, am Samstag, 7. Februar 2009, um 15 Uhr an. Die kostenlose Tour mit dem Titel „Das Hochhaus am Plärrer. Ein Schlüsselbeispiel moderner Architektur“ begleitet die Ausstellung „Nürnberg baut auf! Prechtl, Koller, Heyduck und andere“ im Stadtmuseum Fembohaus. Treffpunkt ist das Foyer des Hochhauses am Plärrer. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Interessierte sollten sich daher unter Telefon 0911 / 2 31-25 95 anmelden.

1953 war es fertiggestellt: das Hochhaus am Plärrer. 53 Meter hoch, 15 Stockwerke, ein Stahlskelettbau – gegensätzlicher hätte das neue Gebäude nicht sein können gegenüber der Altstadt, die nach ihrer kriegsbedingten Zerstörung gerade im Begriff war, wieder zu erstehen. Der gleiche Architekt, der zur selben Zeit die Sebalduskirche wieder errichtete, baute auch das damals höchste Hochhaus Nürnbergs: Wilhelm Schlegtendal (1906-1994). Das elegante Bürogebäude wurde in Nürnberg zu einem Symbol für Fortschritt und Wohlstand. alf

Vortrag „Heinz Schmeißner: Der Architekt des
Wiederaufbaus“

Mittwoch, 04. Februar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 4.2.2009:
Über „Heinz Schmeißner: Der Architekt des Wiederaufbaus“ spricht die Architektin und Stadträtin Christine Kayser am Donnerstag, 5. Februar 2009, um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15. Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der neuen Sonderausstellung „Nürnberg baut auf! Prechtl, Koller, Heyduck und andere“ und kostet 5 Euro Eintritt.

Heinz Schmeißner gewann nach dem Zweiten Weltkrieg als freier Architekt zusammen mit Wilhelm Schlegtendal 1947 den Wettbewerb zum Wiederaufbau Nürnbergs. Fast alle reichsstädtischen Bauten und 80 Prozent des Wohnungsbestands waren kriegbedingt vernichtet oder schwer beschädigt. In den beiden Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmten Kräne, Bagger und Baugerüste das Bild der Stadt: Nürnberg war eine Dauerbaustelle. 100 000 Wohnungen wurden gebaut und nahezu alle wichtigen Baudenkmäler wiedererrichtet. Noch nie in der Geschichte der Stadt wurde so viel in so kurzer Zeit geleistet. Die Ausstellung „Nürnberg baut auf!“ ist bis 26. April 2009 zu sehen. alf

Baureferat startet Wettbewerb für Neubau der B 14

Dienstag, 03. Februar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 3.2.2009:
Für den Neubau der Beruflichen Schule B 14 auf dem Gelände des Berufsbildungszentrums (BBZ) an der Äußeren Bayreuther Straße lobt das Baureferat der Stadt Nürnberg einen begrenzt offenen Wettbewerb aus. Ziel ist es, eine innovative Lösung für die schulischen, energetischen und bautechnischen Aspekte zu finden. In dem Neubau sollen dann die Teile der Beruflichen Schule, die bislang auf Außenstellen verteilt sind, konzentriert werden.

Die Teilnahme ist auf 40 Architekturbüros begrenzt. Zwölf Büros aus der Metropolregion sowie aus dem süddeutschen Raum sind geladen, 28 Büros werden nach europaweiter Ausschreibung durch Los bestimmt. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 2. März 2009. Der vollständige Text der Bekanntmachung des Wettbewerbs ist im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und zudem unter www.baureferat.nuernberg.de abrufbar. Das Preisgericht tagt im Juli 2009 und danach werden auch die Arbeiten ausgestellt. maj

Deutscher Hof ist bauhistorisch wertvoll

Sonntag, 01. Februar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 31.1.09 - Zitatanfang:
Inge Lauterbach, Vorsitzende der Altstadtfreunde, und Herbert May, Stadtheimatpfleger, zeigten sich gestern entsetzt darüber, dass für die Stadt ein Abriss des ehemaligen Hotels Deutscher Hofs vorstellbar ist.

«Der Deutsche Hof ist ein historisch bedeutsames Gebäude und seit langem als Einzeldenkmal gelistet. Auch wenn es im Zweiten Weltkrieg beschädigt und nur vereinfacht wieder aufgebaut wurde, so ist das Anwesen mit der verzierten Fassade und den original erhaltenen Treppenhäusern immer noch von bauhistorischem Wert», stellt Lauterbach fest. Das Gebäude, das 1912/1913 von dem Architekten Hans Müller errichtet wurde, passe vorzüglich in die Umgebung mit Opernhaus und Stadtmauer.

May schätzt die Situation ähnlich ein: «Der Denkmalcharakter des Gebäudes wurde in mehreren Stellungnahmen des Landesamtes für Denkmalpflege der vergangenen Jahre explizit gewürdigt und dabei ein Abbruch klar und deutlich ausgeschlossen.» Es könne nicht zugelassen werden, so May in seiner Stellungnahme, dass nach dem Milchhof ein weiteres Baudenkmal von übergeordnetem Rang aufgegeben werde.
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André Fischer

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Wird der «Deutsche Hof» abgerissen?

Sonntag, 01. Februar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 28.1.09 - Zitatanfang:
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Am 6. Februar nun geht der Entscheidungsprozess in die nächste Runde. «Definitiv wird noch nichts entschieden. Der Investor wird sich wohl auf einen Entwurf festlegen und bei der Stadt den Bauantrag einreichen», vermutet der Stadtrat. Für eine Stellungnahme zum Stand der Dinge war Volker Koch von Kochinvest gestern für die Redaktion nicht zu sprechen.

«Der Lessingsaal muss in jedem Fall erhalten werden», erläuterte Gerhard Steinmann, stellvertretender Dienststellenleiter der Bauordnungsbehörde, in die seit 1. Januar die Denkmalschutzbehörde integriert ist. Der 1912 / 1913 erbaute «Deutschen Hof» mit Sandsteinchörlein und Neurenaissance-Reliefschmuck, Sandsteinfassaden, historischen Treppenhäusern und hohem Dach bildet visuell ein Gegengewicht zum Theaterbau. Er ist als Baudenkmal eingestuft. «Dennoch ist ein Abbruch vielleicht nicht ausgeschlossen», betont Steinmann, wenn das Verfahren auch komplex sei. Der Investor müsse klarmachen, dass er im Prinzip überhaupt keinen Gewinn aus dem Gebäude ziehen kann. «Die Vertreter des Denkmalschutzes haben bereits zu erkennen gegeben, dass man über den Abriss des Gebäudes reden könne», so Steinmann.
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Anabel Schaffer

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Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung