Der Glaspalast kommt nicht gut an
Zeitungsartikel des Stadtanzeiger Nürnberg am 11.2.09 - Zitatanfang:
LANGWASSER - Der Siegerentwurf des wbg-Architektenwettbewerbs für ein Hotel an der Karl-Schönleben-Straße wird in Fachkreisen und im Stadtteil eher kritisch aufgenommen.
Ein zwölfgeschossiges, 40 Meter hohes und so breites Gebäude sei an dieser Stelle «alles andere als fördernd für das Bild des Stadtteils», meint Alexander Christ, Vorsitzender der CSU Langwasser-Nord. Dass hinter dem «Riegel» Menschen, die Bürger Langwasser-Nords, wohnen, sei anscheinend nicht in angemessenem Maße berücksichtigt worden. Positiv findet Christ, dass das Gebäude mit viel Photovoltaik als CO2-neutrales Bauwerk konzipiert wurde und dass durch die großflächige Glasverkleidung viel natürliche Belichtung in die Räume dringen kann.
Muck Raymann, Chef der Langwasser-SPD, hält den Siegerentwurf des Stuttgarter Architekturbüros Kohlmayer-Oberst dagegen für «gut gelungen». Nachdem die Idee einer «Friedens-Allee» - einer Verlängerung der Großen Straße in eine gärtnerisch gestaltete Landschaft im künftigen Wohngebiet Langwasser T - vom Tisch sei, «halte ich die Errichtung eines architektonischen Blickfängers, wie es ein Hotel in dieser Größenordnung darstellt, für notwendig», so Raymann.
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Christine Anneser
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Tags: Architektenwettbewerb, Hotel, Nürnberg