Einweihung des südpunkts
Freitag, 09. Januar 2009Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 9.1.2009:
Mit der Einweihung des südpunkts am heutigen Freitag, 9. Januar 2009, geht das größte und letzte Projekt der seit 2000 mit EU-Ziel-2-Förderung laufenden integrierten Südstadtentwicklung in Betrieb. Das neue Zentrum für Bildung, Kultur und Freizeit bietet vielfältige Leistungen und Angebote unter einem Dach. Im Vordergrund des Projekts südpunkt stehen Ortsnähe, schwellenloser Zugang für Jung und Alt sowie Neugierde auf Bildung und Kultur.
Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly weihte den südpunkt gemeinsam ein mit Dr. Bernd Weiß, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner, Baureferent Wolfgang Baumann und Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck.
Der südpunkt fungiert als multifunktionelles Stadtteilzentrum. Ein Gebäudekomplex vereint Bildung, Kultur und interkulturellen Stadtteiltreff mit vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten. Der viergeschossige Neubau ist im Passivhausstandard errichtet. Ein bestehender und denkmalgeschützter Altbau aus dem Jahre 1899, Teil einer ehemaligen MAN-Wohnsiedlung, ist in das Bauwerk eingebunden. Er ist nach dem Neubaustandard der Energieeinsparverordnung saniert worden. Baubeginn war im Februar 2007.
Der Neubau umschreibt einen überdachten Innenhof mit Empfang und Foyer im Erdgeschoss. Veranstaltungssaal, Stadtteilbibliothek und Selbstlernzentrum orientieren sich zum Foyer, das als offene Mitte Blickbeziehungen und Vernetzung zwischen den Nutzungseinheiten schafft. Im Erdgeschoss des Altbaus liegt die Cafeteria mit einer vorgelagerten Innenterrasse zum Foyer. In den Obergeschossen sind die Seminarräume des Amts für Kultur und Freizeit sowie des Bildungszentrums. Das dritte Obergeschoss ist, um die baurechtlichen Abstandsflächen einzuhalten, als zurücktretendes Staffelgeschoss gebaut. Das erste und zweite Obergeschoss erhielten jeweils signifikante Lochfassaden, das Erdgeschoss und das zurückversetzte Dachgeschoss großflächige Verglasungen, die damit auch die Massivität des Gebäudes auflösen sollen. Mit der Verbindung zwischen denkmalgeschütztem Altbau und zeitgenössischer Architektur wurde dieses „Leuchtzeichen“ in der Südstadt auch baulich zum Ausdruck gebracht. (weiterlesen…)