Archiv für Januar 2009

Frankenschnellweg: Räte stimmen für den Ausbau

Samstag, 17. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 16.1.09 - Zitatanfang:
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Jetzt werden die Pläne verfeinert und – nach Zustimmung des Stadtrats – der Regierung übergeben. Der Ausbau sieht, wie mehrfach berichtet, wie folgt aus: Im Westen, ab Stadtgrenze Nürnberg-Fürth, wird eine weitere Spur für den Verkehr Richtung Hafen angelegt. Zugleich bekommen die Anwohner acht Meter hohe, oben gebogene Lärmschutzwände. Kurz vor der Kreuzung Rothenburger Straße taucht der Verkehr auch in einen Tunnel ab, der 1800 Meter später endet.

Im Bereich des Stadtteils Werderau im Süden verspricht Baumann den Bürgern noch Lärmschutzmaßnahmen, ohne sich schon festzulegen. Für die drei Millionen Euro muss die Stadt selbst aufkommen. Auf der Tunneldecke sollen die Stadtteile aufgewertet werden. Die Verwaltung verspricht den Bürgern durch den Ausbau weniger Lärm- und Luftbelastung. Die Gegner bezweifeln das. Möglicher Baubeginn: Mitte 2010. Dauer: Mindestens sechs, sieben Jahre. Wenn nicht Klagen das Projekt verzögern.
Andreas Franke

Den kompletten Artikel können Sie unter folgender Adresse nachlesen:
Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten
Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

NürnbergMesse setzt ehrgeizige Wachstumsziele

Freitag, 16. Januar 2009

Pressemitteilung der NürnbergMesse am 15.1.2009 (Auszug):

2020: Nürnberg fünftgrößter Messe- und Kongressplatz
„Hunderttausende von Besuchern und zehntausende von Ausstellern werden jährlich zu Botschaftern Nürnbergs und der Metropolregion“, stellt Söder zufrieden fest. Der Aufsichtsratsvorsitzende legt die Messlatte gleich noch höher: Bis zum Jahr 2020 soll Nürnberg der fünftgrößte Messe- und Kongressplatz Deutschlands werden. Seit über zehn Jahren behauptet Nürnberg hartnäckig Platz sieben im Ranking – nach Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München, Berlin und Köln, deutlich vor Stuttgart, Leipzig und Essen. Ohne Investitionen in Programm und Gelände wird dieses ehrgeizige Wachstumsziel jedoch nicht erreichbar sein. Söder kündigte deshalb gleichzeitig strategische Investitionen in Höhe von rund 300 Millionen Euro bis 2020 an. Diese sollen zu gleichen Teilen für den Kauf von Messen und Messeveranstaltern im In- und Ausland und zum qualitativen Ausbau des Messe- und Kongresszentrums Nürnberg verwendet werden.

NürnbergMesse hält an Ausbaumaßnahmen fest

Als wichtiges Signal in einer schwierigen Zeit bezeichnete Söder den Neubau des Bereichs Mitte im Messe- und Kongresszentrum Nürnberg, der in wenigen Wochen startet. Bis zum Herbst 2010 entsteht ein vollkommen neuer Eingangs-, Service- und Kongressbereich. Die spektakuläre Architektur mit einem 8.000 m2 großen Lammellendach, das auch den Vorplatz überspannt und ein neues, lichtes, großzügiges Eingangsgebäude mit 4.400 m2 bilden ein adäquates Entree für die internationalen Fachmessen und Kongresse. „Hier entsteht die neue Visitenkarte der NürnbergMesse“, so Diederichs. Der Neubau wurde notwendig, weil der alte Bereich Mitte den wachsenden Anforderungen an Besucherregistrierung, moderne Kongresskapazitäten und ausreichende Gastronomie- und Servicezonen nicht mehr gerecht wird, stammt er doch noch aus der ersten Bauphase des Geländes Anfang der 70er Jahre. Insgesamt wird die NürnbergMesse in den Jahren 2009 und 2010 über 55 Millionen Euro in das Messe- und Kongresszentrum Nürnberg investieren.

Start zum städtebaulichen Wettbewerb für das „Tiefe Feld“

Freitag, 16. Januar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 15.1.2009:
Am Montag, 19. Januar 2009, erfolgt der europaweite Start des „Europan 10 Wettbewerbs“, bei dem erstmals die Stadt Nürnberg mit dem „Tiefen Feld“ als Wettbewerbsstandort vertreten ist. „Europan“ ist ein Ideenwettbewerb für junge Planungsbüros aus Städtebau und Architektur. Dieser wird alle zwei Jahre gleichzeitig an jeweils rund 70 Standorten in 22 europäischen Ländern nach gleichen Bedingungen durchgeführt.

„Alle Architektinnen und Architekten unter 40 Jahren sind herzlich eingeladen, sich an diesem Wettbewerb zum Tiefen Feld zu beteiligen“, so Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann. „Ein neues Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbegebieten zu planen, ist eine besondere Herausforderung, die nicht alltäglich ist. Hohen Stellenwert haben dabei energetische und ökologische Gesichtspunkte und die Qualität des öffentlichen Raumes.“ Neben den ausgeschriebenen Preisen beabsichtigt die Stadt Nürnberg, ein Mitglied aus der Preisgruppe mit der weiteren Planung zu beauftragen. Abgabeschluss der Arbeiten ist der 29. Juni 2009. Weitere Informationen finden sich unter www.europan.de.

Die Stadt Nürnberg strebt langfristig die Entwicklung des 67 Hektar großen Planungsgebiets „Tiefes Feld“ bei Kleinreuth an. Insgesamt sollen, wie im Flächennutzungsplan vorgesehen, im nördlichen Teil des Gebietes circa 30 Hektar bebaut werden, die südlichen 37 Hektar sollen Freifläche bleiben. Um ein zukunftweisendes Konzept in verdichteter Bauweise mit hoher Wohnqualität zu finden, beteiligt sich die Stadt mit der Auslobung eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs an „Europan“, was der Freistaat Bayern mit 52 000 Euro fördert. Das Ergebnis stellt die Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung an dieser Stelle dar und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Wettbewerbs-Ergebnisse sollen unter Einbeziehung von Bürgerverein und Öffentlichkeit in Workshops weiterentwickelt werden.

Parallel zum aktuellen Wettbewerb 2009 zeigt das Stadtplanungsamt eine Ausstellung zum vergangenen „Wettbewerb Europan 9“ im Jahr 2007, dessen Leitthema „European urbanity – Nachhaltige Stadt und neue öffentliche Räume“ war. „Die europäische Vision der Stadt ist letztlich die Schaffung der Gesellschaft: Menschen in unterschiedlichen Situationen und verschiedener Herkunft sollen zusammenfinden“, erläutert Josef Weber, Leiter des Stadtplanungsamts. „Dennoch sind die immer stärker ausgeprägte Individualisierung und das Interesse an Unabhängigkeit wichtige Faktoren einer Stadtentwicklung. Urbanität kann als gemeinsames Erleben der Stadt und ihrer Funktionen begriffen werden, aber ebenso als Entwurf von Stadträumen auf stadtplanerischer und architektonischer Ebene, um Orte zu schaffen, die das Zusammentreffen von Menschen ermöglichen: den öffentlichen Raum. Urbanität provoziert somit auch das Nachdenken über die Formen des öffentlichen Raumes, der in seinen lokalen und übergeordneten Kontext gestellt wird. Diesem Ziel dient auch die Ausstellung.“

Josef Weber, Leiter des Stadtplanungsamts, eröffnet die Ausstellung der bei Europan 2007 prämierten Arbeiten aus drei Ländern am Montag, 19. Januar 2009, um 18 Uhr im 1. Stock des Stadtplanungsamts, Lorenzer Straße 30. Die Ausstellung ist dort bis Freitag, 30. Januar 2009, jeweils montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zu sehen. maj

Architektur Veranstaltungen der Bayerischen Architektenkammer für Mittelfranken für H1 2009

Mittwoch, 14. Januar 2009

Die Bayerische Architektenkammer hat nun wieder den Veranstaltungsplan für das erste Halbjahr 2009 online gestellt. Zu fnden ist das PDF auf folgender Seite: Treffpunkt Architektur für Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer

Stiftung erinnert an Altstadtfreund

Mittwoch, 14. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung am 13.1.09 - Zitatanfang:
Im Gedenken an ihren früheren Vorsitzenden Erich Mulzer, der heute 80 Jahre alt geworden wäre, haben die Altstadtfreunde eine Stiftung eingerichtet.

Dank der «Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung» hofft der Verein, zusätzliche Spendengelder sammeln zu können. Wer eine Stiftung unterstütze, habe immerhin bessere Möglichkeiten, dies auch steuerlich geltend zu machen, sagte die Vereinsvorsitzende Inge Lauterbach. Zudem könnten Bürger, die ihre Immobilie erhalten wissen möchten, diese in die Stiftung einbringen. Die Einrichtung startet mit einem Grundstockvermögen von 50 000 Euro, das der Verein stellt. Später sollen zudem die Häuser der Altstadtfreunde in die Stiftung übergehen, so dass sie auf Dauer gesichert sind.
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Marco Puschner

Den kompletten Artikel können Sie unter folgender Adresse nachlesen:
Zeitungsartikel der Nürnberger Zeitung

Homepage der Altstadtfreunde Nürnberg

Neubau für Ganztagesbetreuung am Neuen Gymnasium eingeweiht

Mittwoch, 14. Januar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 13.1.2009:
Nach 16 Monaten Bauzeit verfügt das Neuen Gymnasium in der Weddigenstraße 21 nunmehr offiziell über eine neue Mensa und Räume zur Nachmittagsbetreuung der Schülerinnen und Schüler. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Bürgermeister/Geschäftsbereich Schule, Dr. Klemens Gsell, und Baureferent Wolfgang Baumann haben das neue Gebäude für die Ganztagesbetreuung am Dienstag, 13. Januar 2009, eingeweiht. Damit wurde eine weiteres von insgesamt 33 Vorhaben im Rahmen des Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“ fertiggestellt.

Mit diesem Projekt, dessen Bau bereits im Oktober 2008 abgeschlossen war, wurde der erste Passivhaus-Neubau in Nürnberg realisiert. Das Gebäude trägt den Aspekten Klimaschutz, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Energie-Effizienz nachhaltig Rechnung. Das Kommunale Energiemanagement im Hochbauamt entwickelte dafür das Energiekonzept.

Entstanden ist ein markanter eingeschossiger Flachdach-Holzbau mit üppigen Glasflächen, die nach Süden und Westen ausgerichtet sind. Hier wurde der Speiseraum mit Schüler-Café eingerichtet. Nach Norden orientiert sind die Mehrzweckräume sowie die Küche. Der Tageslichtbedarf bestimmt die Größe der Fensterflächen. Im Nord-Osten, ohne Fensterflächen, sind die Toilettenanlage sowie Lager- und Umkleideräume untergebracht. Die Nettogrundfläche beträgt mit Erd- und Untergeschoss 563 Quadratmeter. (weiterlesen…)

Wohnungs- und Stadtentwicklungsreferent Dr. Roland
Fleck sieht Bedarf an zusätzlichen Wohnbauflächen

Mittwoch, 14. Januar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 12.1.2009:
Wohnungs- und Stadtentwicklungsreferent Dr. Roland Fleck stellt fest: „Im Stadtgebiet Nürnberg müssen neue Wohnbauflächen räumlich differenziert und mit hoher Qualität geschaffen werden, um dem Bedarf an Wohnraum in Nürnberg noch besser gerecht zu werden. Es besteht sonst mittelfristig die Gefahr, dass sich bei weiterem Einwohner-Wachstum über die Jahre ein deutliches Defizit an tatsächlich bebaubaren und marktgängigen Flächen anhäuft.“

Nach Erhebungen des Förderinstitutes der Bayerischen Landesbank und des Bayerischen Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik liegt der Wohnungsneubaubedarf für Nürnberg bis zum Jahr 2025 zwischen 36 000 und 43 000 Wohnungen. Dies bedeutet einen notwendigen jährlichen Zuwachs von 1 800 bis 2 150 Wohnungen, wovon über 800 Einheiten auf Ein- und Zweifamilienhäuser entfallen und circa 1 300 Wohnungen auf Mehrfamilienhäuser. „Derzeit schaffen wir diese Neubautätigkeit leider noch nicht. Es besteht daher die Gefahr, dass die Stadt ihr mögliches Wachstum nicht ausschöpfen kann“, so berufsmäßiger Stadtrat Dr. Roland Fleck.

Im Moment sprechen die Zahlen von einer deutlich positiven Entwicklung für Nürnberg, da sich die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung sogar über der oberen (optimistischen) Variante befindet, die seit dem Jahr 1998 Grundlage für die Flächennutzungsplanung war. Dr. Fleck hält es daher für notwendig, weitere, ehrgeizige Ziele zu definieren: „Nach unseren Berechnungen sollten wir im Durchschnitt mindestens 14 Hektar Nettowohnbauland pro Jahr neu sichern. Insbesondere für den geförderten Wohnungsbau sehe ich einen Bedarf in einer Größenordnung von mindestens 4,2 Hektar per anno. Zusätzliche Flächen können über Bestands- und Konversionsflächen abgedeckt werden.“ (weiterlesen…)

Neues Nadelöhr Ostendstraße sorgt für Staus

Montag, 12. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 12.1.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Autofahrer und Anwohner müssen sich auf massive Verkehrsbehinderungen in der Ostendstraße gefasst machen. Der Verkehr auf dieser Hauptverbindungsroute im Osten Nürnbergs wird wegen Umbauarbeiten das ganze Jahr über stark beeinträchtigt. Die Straße ist teilweise nur stadteinwärts befahrbar. Statt der Straßenbahn fahren Busse.
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Vierspuriger Ausbau
Warum dieser Aufwand? Der 800 Meter lange Abschnitt zwischen Teutonen- und Cheruskerstraße wird vierspurig ausgebaut. Radfahrer erhalten auf beiden Seiten Fahrstreifen. An der Kreuzung Ostendstraße / Cheruskerstraße entsteht stadtauswärts eine Spur für Linksabbieger. Die Ampeln werden erneuert und mit Blindensignal ausgestattet. Abschließend lässt die Stadt entlang der sanierten Strecke Bäume pflanzen.
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Andreas Franke

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Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten

Frankenschnellweg: Ausbau ab Mitte 2010

Samstag, 10. Januar 2009

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 10.1.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Der erste Spatenstich zum Ausbau des Frankenschnellwegs findet voraussichtlich im nächsten Jahr statt. Für die Bauzeit des größten, mit geschätzten Baukosten von 260 Millionen Euro teuersten Verkehrsprojektes in der Stadt werden mindestens sieben Jahre angesetzt. Auf die täglich gut 53.000 Auto- und Lastwagen-Fahrer kommen in dieser Zeit erhebliche Behinderungen zu, da keine Umleitungen möglich sind.

Jetzt wird es ernst. Seit Jahrzehnten diskutieren Parteien und Verkehrsexperten über einen kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs. Staus an den Kreuzungen sowie erhebliche Lärm- und Luftbelastungen nerven Anwohner wie Verkehrsteilnehmer. Nächste Woche fassen die Stadträte im Verkehrsausschuss nun eine Grundsatzentscheidung. Eine breite Mehrheit wird den Auftrag an die Verwaltung erteilen, die Pläne für die Genehmigung des Bauprojekts auf den Weg zu bringen.

Der Frankenschnellweg ist eine Hauptschlagader im Nürnberger Straßennetz. Nach neuesten Verkehrszählungen passieren werktäglich 53311 Kraftfahrzeuge die Zählstelle am Leiblsteg.

1800 Meter langer Tunnel
Durch einen 1800 Meter langen Tunnel (siehe Bilder des Verkehrsplanungsamts) zwischen dem Abschnitt westlich der Rothenburger Straße bis kurz vor die Otto-Brenner-Brücke sowie Lärmschutzwände in den Stadtteilen davor und dahinter soll der Verkehr zum Teil unterirdisch geführt sowie Lärm- und direkte Luftbelastung für die Anwohner reduziert werden, versprechen Politik und Verkehrsplaner den Bürgern.
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Andreas Franke

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Klarstellung der Stadt zur Federführung für das Projekt Frankenschnellweg

Samstag, 10. Januar 2009

Pressemitteilung der Stadt Nürnberg am 9.1.2009:
Zur heutigen Berichterstattung in der BILD-Zeitung über die angebliche „Entmachtung“ von Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann durch den Eigenbetrieb Service öffentlicher Raum (SÖR) stellt die Stadtspitze klar:

„Von einer Entmachtung kann keine Rede sein“, so Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. „Vereinbart zwischen dem Baureferenten, dem 2. Bürgermeister und mir ist ein kontrollierter Übergang der Federführung für das Projekt Frankenschnellweg vom Bau- und Planungsreferat in den Geschäftsbereich von Bürgermeister Förther.“

Bis zum Abschluss der Planungsphase – und dazu zählt auch die Ausarbeitung der Planfeststellungsunterlagen – wird die Projektleitung weiter dem Baureferat zugeordnet bleiben. Mit der Einreichung der Unterlagen bei der Regierung von Mittelfranken voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2009 wird dann auch die Federführung in den Geschäftsbereich des 2. Bürgermeisters wechseln.

Schließlich bessert SÖR – völlig losgelöst vom Projekt Frankenschnellweg – nicht nur löchrige Straßen aus, sondern wird diese künftig auch bauen. Aus diesem Grund würde es überhaupt keinen Sinn machen, allein die Umsetzung des Straßenbauprojekts Frankenschnellweg weiter dem Planungsreferat zuzuordnen, während alle anderen Straßen vom „Service Öffentlicher Raum“ gebaut werden, wo auch die Experten und Ressourcen für Straßenbau angesiedelt sind. Das künftige Aufgabenspektrum von SÖR war während der letzten Wochen immer wieder Gegenstand öffentlicher Information und Berichterstattung. Insofern ist nicht verständlich, wenn die Zuordnung eines Straßenbauprojektes zu SÖR nun als Entmachtung des Bau- und Planungsreferenten interpretiert wird. (weiterlesen…)