Frankenschnellweg: Ausbau ab Mitte 2010

Zeitungsartikel der Nürnberger Nachrichten am 10.1.09 - Zitatanfang:
NÜRNBERG - Der erste Spatenstich zum Ausbau des Frankenschnellwegs findet voraussichtlich im nächsten Jahr statt. Für die Bauzeit des größten, mit geschätzten Baukosten von 260 Millionen Euro teuersten Verkehrsprojektes in der Stadt werden mindestens sieben Jahre angesetzt. Auf die täglich gut 53.000 Auto- und Lastwagen-Fahrer kommen in dieser Zeit erhebliche Behinderungen zu, da keine Umleitungen möglich sind.

Jetzt wird es ernst. Seit Jahrzehnten diskutieren Parteien und Verkehrsexperten über einen kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs. Staus an den Kreuzungen sowie erhebliche Lärm- und Luftbelastungen nerven Anwohner wie Verkehrsteilnehmer. Nächste Woche fassen die Stadträte im Verkehrsausschuss nun eine Grundsatzentscheidung. Eine breite Mehrheit wird den Auftrag an die Verwaltung erteilen, die Pläne für die Genehmigung des Bauprojekts auf den Weg zu bringen.

Der Frankenschnellweg ist eine Hauptschlagader im Nürnberger Straßennetz. Nach neuesten Verkehrszählungen passieren werktäglich 53311 Kraftfahrzeuge die Zählstelle am Leiblsteg.

1800 Meter langer Tunnel
Durch einen 1800 Meter langen Tunnel (siehe Bilder des Verkehrsplanungsamts) zwischen dem Abschnitt westlich der Rothenburger Straße bis kurz vor die Otto-Brenner-Brücke sowie Lärmschutzwände in den Stadtteilen davor und dahinter soll der Verkehr zum Teil unterirdisch geführt sowie Lärm- und direkte Luftbelastung für die Anwohner reduziert werden, versprechen Politik und Verkehrsplaner den Bürgern.
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Andreas Franke

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